Adel S. (28) ist algerischer Intensivtäter. Seit 2015 lebt er in Plauen und hat in sieben Monaten sechs Straftaten begangen. Er brach in Wohnungen ein, raubte Leute aus und entstellte ein Opfer mit einem Messer im Gesicht. Der Gesetzgeber hat dennoch Nachsehen mit ihm. Am Dienstag bettelte er im Landgericht Zwickau um eine mildere Strafe. Der Richter gab nach: "Als Ausländer leiden Sie unter erhöhter Haftempfindlichkeit."

Im ersten Prozess sah es für den Intensivtäter weniger gut aus. Der Richter verurteilte ihn zu dreieinhalb Jahren Haft und sagte: "Wir haben genügend deutsche Straftäter, da brauchen wir keine ausländischen."

Das wollte Adel nicht auf sich sitzen lassen und ging in Berufung - mit Erfolg. Jetzt sind es nur noch zwei Jahre und sechs Monate.

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