
Husni Mubarak wird nach Angaben der leitenden Ärzte des Militärkrankenhauses, in welches er gebracht wurde, künstlich beatmet. Die Angaben, er sei tot, sind demnach Fehlinformationen. Er liege zwar im Koma, tot sei er aber nicht, erklärten die Ärzte.
Die Agentur "Reuters" zitierte zuvor aus engen Militärkreisen, in denen es hieß der Ex-Präsident sei "vollständig bewusstlos". Zuvor hatte die Nachrichtenagentur "Mena" Mubarak für klinisch tot erklärt. Hochrangige Militärs, sowie der engere Ärztekreis dementierten die Aussage jetzt.
Medienangaben zufolge erlitt Mubarak einen Schlaganfall, wurde dann ins Militärkrankenhaus eingeliefert und fiel ins Koma, aus welchem er der Nachrichtenagentur "Mena" zufolge nie mehr aufwachen werde. Die Ärzte erklärten ihn, nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur, für klinisch tot. Doch aus Kairo heißt es jetzt, der Ex-Präsident liege im Koma.
Doch die Angaben der Medien waren sowieso nicht eindeutig. Es wird vermutet, dass ein Gefängnisbeamter, aufgrund der deutlichen Verschlechterung des Zustandes von Mubarak, die Ärzte des Gefängnisses gerufen hat. Diese verabreichten ihm ein starkes Mittel gegen die immer wieder auftretenden Blutgerinnsel. Nur wenige Minuten später wurde er, dass bestätige das ägyptische Innenministerium, per Hubschrauber in ein nahegelegenes Militärkrankenhaus eingeliefert. Sein Herz setzte mehrere Schläge aus und er wurde durch einen Defribilator versucht wiederzubeleben.
Kurze Zeit später sickerte aus klinischen Kreisen durch, dass der Ex-Befehlshaber Ägyptens klinisch für tot erklärt worden sei. Diese Informationen aber sind offenbar falsch.
Er liegt offiziell im Koma und wird künstlich beatmet.
Der Zustand Mubaraks hatte sich seit dem Beginn seiner Haftstrafe dramatisch verschlechtert. Er verlor vermehrt das Bewusstsein. Veurteilt wurde er unter anderem für die Mitschuld am Tod von 850 Demonstranten während der Massenproteste 2011.
Foto: Wikipedia / Presidenza della Repubblica / quirinale.it