"Kino.to" ist seit 2011 Geschichte. Der Erfinder und Inhaber muss nun ins Gefängnis. Er war der Hauptverdiener von der deutschen illegalen Filmbörse und lockte mit seinem Imperium täglich bis zu vier Millionen User pro Tag an.
Inhaber Dirk B. (39) muss nun für insgesamt vier Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Das Urteil sprach das Leipziger Landgericht am Donnerstag. Dirk hat die schwester Urheberrechtsverletzung begangen, die es jemals in Deutschland gab. Auch damit schreibt er Geschichte.
Bereits 2004 wurde er wegen Urheberrechtsverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt und tauchte wenig später ab. Er schuf "Kino.to" und wurde so zum Millionär. Über Werbung und angeblichen Abofallen verdiente er pro Monat 150.000 Euro. Laut verschiedener Medienberichte setzte er bis 2011 über sechs Millionen Euro um. Sein Privatvermögen soll bei 3,7 Millionen Euro liegen. Die Konten sind inzwischen eingefroren.
Kino.to : Ermittler scannen eine Million Gigabite Daten
Kino.to: Nutzer müssen mit Geld- und Freiheitsstrafe rechnen