Aus für die VZ Netzwerke: Nach massiven Reichweitenverlusten wird jetzt die Reißleine gezogen. 

Der Verlust war herbe: von über 10 Millionen Unique Usern zu unter 4, und das nur in einem Jahr. Weil die StudiVZ-Anhängerschaft in Scharen zu Facebook übergelaufen ist, soll jetzt eine Umfirmierung von VZ Netzwerke in Poolworks.

Zwar nimmt noch niemand das Wort Schließung in den Mund, doch wird sich einiges ändern: "Mit der neuen Unternehmensmarke wird sich VZ strukturell verändern", lässt das Unternehmen verlautbaren.

Los geht's mit SchülerVZ, das jetzt umbenant wird: Der Plattform kommt dabei eine zen­trale Rolle zu: Sie funktioniert noch am besten, da sie anders als MeinVZ und StudiVZ aufgrund der Zielgruppe weniger Nutzer an den großen Rivalen Facebook verloren hat. SchülerVZ erhält im Laufe des vierten Quartals einen Relaunch und bietet künftig unter dem Namen Idpool.de Funktionalitäten rund um den Austausch von Jugendlichen zu ihren Interessen und Fähigkeiten – welche genau, bleibt offen. "Die Plattform soll perspektivisch über mehrere Stufen zu einem edukativen Angebot ausgebaut werden", heißt es.

„Wir nutzen das aktuelle Jahr, um einen Befreiungsschlag für VZ umzusetzen“, erklärtStefanie Waehlert, CEO der VZ-Netzwerke. Noch vermeidet sie es, MeinVZ und StudiVZ zu schließen. Im Zuge der Fokussierung werden aber für beide Plattformen „neue Optionen geprüft“. 

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